„Jagen ist gut und nutz, wenn der gut und nutz ist, der es tut".
(Martin Luther)
Der Weimaraner ist, soweit eine Verallgemeinerung zulässig ist, kein reiner Familien- und Vorgartenhund. Er wird seit
ehedem aufgrund seiner jagdlichen Eignung gezüchtet und geprüft und kann ohne eine
fachgerechte und konsequente Erziehung äußerst schwer zu bändigen sein. Ich bin der Überzeugung, ein Weimaraner braucht eine Aufgabe, die ihn geistig und
körperlich beschäftigt. Spazierengehen alleine ist nicht genug, es geht um den Einsatz der Nase und um das Ausleben seiner jagdlichen Fähigkeiten, auf die er seit ehedem gezüchtet wird.
Der Weimaraner ist hochgradig arbeitsfreudig und anspruchsvoll. Er ist kein Dekorationsobjekt, und hat nicht verdient nur aufgrund seines bestechenden Exterieurs gehalten zu werden, weil er vielleicht gut zur Einrichtung passt, oder die Nachbarn einen um den edlen Hund beneiden.
Ein Weimaraner braucht die Mischung aus Arbeit und Familienanschluss, und ist nicht geeignet für reine Zwingerhaltung, da die Bindung zu seinem Herrn alles für ihn ist.